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Eines Tages sah ich weit draussen auf dem Wasser einen Typ, der sich mit einem Surfboard und einem Art Gleitschirmsegel an
ziemlich langen Leinen abkämpfte. Ich konnte damals noch nicht ahnen, daß es die Anfänge einer neuen, sich rasant entwickelnden Sportart werden und ich 7 Jahre später, selbst zur Spezies der “Kiter” gehören sollte.
2003 kaufte ich mir dann 3 Kites, ein Board und da ich noch 3 Wochen Urlaub hatte, gleich ein Ticket nach Brasilien dazu. Der Spirit dieses Landes und der Bevölkerung geht innerhalb weniger Stunden auf einen über, und der
Chillout Faktor ist auch kaum zu topen. Cumbuco hieß das Nest, ein Fischerdorf im Nirgendwo, 30 Km entfernt von Fortalezza. Angepriesen in einigen Kiteforen, sollte ein Geheimtipp sein. Eine Lagune,
Cauipi, 300 x 200 m, stehtief und spiegelglatt, sollte Anfängern und Fortgeschrittenen den nötigen Kick und der konstante Wind den nötigen Lift geben.
Dort angekommen, saß ich erst mal eine Zeit am Strand und sah den Könnern zu. Dann machte ich mich daran, meine Leinen
auszulegen......
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