Action in Holiday

 

Auf dieser Seite versuche ich Euch ein paar Eindrücke meiner Freizeitaktivitäten zu vermitteln.

Beginnen möchte ich mit dem Windsurfen. Es ist ein toller Sport. Er war und wird nie wie jeder andere sein. Für viele ist das Surfen zu einer Art Lebenseinstellung geworden, für einige ja sogar der Sinn des Lebens. Die in den USA Anfang der 70er Jahre entwickelte Sportart wurde zur Trendsportart und hat sich im Laufe der Zeit weltweit etabliert. Es war Anfang der achtziger Jahre, als ich mit dem Windsurfbazillus in Berührung kam. Er hat sich schnell in mir ausgebreitet und bestimmt auch heute noch meine Urlaube. Er ist wie eine Droge und läßt mich auf der Suche nach dem besten Wind und den cleansten Wellen auch heute noch viele Länder bereisen.
Ein Wellenritt ist wie Gleiten im Tiefschnee, und die Wirklichkeit ist nur im Hier und Jetzt !

Drum, liebt ihr das Leben ?
Dann nutzet die Zeit,
denn aus ihr wird das Leben gemacht.

Da Windsurfen zu den am langwierigsten zu erlernenden Sportarten gilt und es zwecks Windmangel in meiner Wohngegend dadurch so gut wie keine adäquaten Trainingsmöglichkeiten gab, wurde das Gleichgewichtsgefühl in der wasserfreien Zeit erst mal mit dem Skateboard trainiert.

Die Parkplätze der Supermärkte, damals Samstagnachmittag noch geschlossen, war ideales Trainingsterrain und wenn ein Lüftchen ging, war ich zur Stelle. Der ganze Parkplatz war mein und so feilte ich an der Technik und trainierte die Manöver der einschlägigen Magazine.
Es dauerte nicht lange, bis ich mir dann auch meine Boards selbst baute. Der Virus Polyester hatte mich infiziert.

Windskaten1985
Windskaten 1985
Teneriffa1 1986
Teneriffa2 1986

Bei meinen Motorradtouren im Frühsommer sah ich sie immer am Himmel, die Drachenflieger.  Stundenlang blieben sie bei guter Thermik in der Luft und beim Start am Gaisberg / Salzburg schaute ich Ihnen immer sehnsüchtig hinterher, wenn sie auf Strecke gingen. Das wollte ich auch und eine neue Herausforderung war schon seit langem mal wieder fällig. Also begab ich mich dann im Sommer 1988 in eine Flugschule und schon kurz danach machte ich den Himmel über Berchtesgaden unsicher.
Hier Start vom Jenner.

Jenner Start 1988
Jenner - in der Luft

1994 - 2001 war Essouira in Marokko angesagt.

Den Tip hatte ich seinerzeit von einem Kanadischen Wellenreiter bekommen. Starker Wind, tolle Wellen und vor allem low budget ;-) lockten mich.
Hier mit Träger, rund 90 Kg Surfmaterial und 4 Wochen Urlaub. Da die Wellen und Sprünge im größer wurden und dabei eine Menge Material kaputt ging,  mußte das Equipment im wahrsten Sinne herangekarrt werden. Zu meiner Zeit war es mit Ersatzteilen da unten nämlich nicht gut bestellt .

Marokko3 April 94

Viele meinen No  Wind - No Wave - No Future.

Ich meine, bevor man irgendwo abhängt.... und der Whiskey-Maroccaine, naja,
dieses ultrasüsse Pfefferminzzeugs ist nun wirklich nicht jedermanns Sache. Ich ging da lieber zum Wellenreiten.

Der Wind soll aber ja morgen wieder kommen.

Und er kam..... 

 

Marokko4 April 94
Marokko1 April 94
Marokko2 April 94

1996 dann mein erster Heliskiurlaub.

Location: Atlin - British Columbia       

Hier mit Freund Georg, welcher der Erfinder der breiten Tiefschneeski (Fat Boys) ist,  hat mich überredet. Ein exzellenter Tiefschneefahrer, mit dem ich auch sonst viel Spaß, insbes. bei unseren Bikeausritten habe.

Den Trip hab ich mir im wahrsten Sinne des Wortes, vom Mund abgespart. Ich wollte ja anschl. noch nach Maui in Surfers Paradies.
 

Heliskiing2
Heliskiing3 Heliskiing4
Heliskiing1

Eine Woche Kanadaurlaub sind schnell vorbei, weshalb ich jedem empfehle, noch einen Anschlusstrip dranzuhängen.
Ich bin dann noch für 3 Wochen nach Hawaii rüber, brauchte mal endlich wieder flüssigen Boden unter den Füßen und es waren ja nur ca. 5 Flugstunden von Vancouver entfernt. Außerdem war es  beim damaligen Stand des Dollars ein echt gutes Investment.
Auf Oahu spät in der Nacht angekommen, hielt es mich nur einen Tag. Ich wollte rüber ins Windsurfparadies   

Maui1

Dieser Verschlag, man nennt sie drüben auch LowBudgetabsteigen, war dann für 3 Wochen auf Maui mein zu Hause. Die Bude voll mit einem bunten Mix an Typen aus der ganzen Welt, die mit wenig Kohle "den Kick auf der Welle" suchten.

Ich hatte eine tolle Zeit und ich lernte einiges dazu.

An “big Days” sollte man nicht nur auf dem Wasser wirklich aufpassen !

Maui2
Maui4

Eines Tages sah ich weit draussen auf dem Wasser einen Typ, der sich mit einem Surfboard und einem Art Gleitschirmsegel an ziemlich langen Leinen abkämpfte. Ich konnte damals  noch nicht ahnen,  daß es die Anfänge einer neuen, sich rasant entwickelnden Sportart werden  und ich 8 Jahre später, selbst zur  Spezies der “ Kiter ” gehören sollte.

2003 kaufte ich mir dann 3 Kites, ein Board und da ich noch 3 Wochen Urlaub hatte, gleich ein Ticket nach Brasilien mit dazu.

Maui2 1996

Brasilien: der Spirit dieses Landes und der Bevölkerung geht innerhalb weniger Stunden auf einen über, und der Chillout Faktor ist auch kaum noch zu topen.

Cumbuco hieß das Nest, ein Fischerdorf im Nirgendwo, 35 Km entfernt von Fortalezza. Angepriesen in einigen Kiteforen, sollte ein Geheimtipp sein. Eine Lagune, Cauipi, 300 x 200 m, stehtief und spiegelglatt, sollte Anfängern und Fortgeschrittenen den nötigen Kick und der konstant starke Wind, den nötigen Lift geben.

Dort angekommen, saß  ich erst mal eine Zeit am Strand und sah den Könnern zu. Dann machte ich mich daran, meine Leinen auszulegen......

KitenBrasilien 2 2004
KitenBrasilien 1 2004
Kiten Dom. Rep.1 2006
Kiten Dom. Rep.3 2006
Kiten Dom. Rep.2 2006

Kiten, eine junge Trendsportart ist nicht ungefährlich. Besonders die ca. 25  - 27 m langen Leinen können zu schweren Verletzungen führen. Geraten sie unter Zug und man hat sie unkontrolliert in der Hand trennen sie mühelos Finger & Hände ab oder man bricht sich gleich alle Knochen.

Kiten Dom. Rep.4 2006

Seadog, 25 Jahre jünger, gelegentlich   mit on Tour, pusht sich in eine aufziehende Gewitterfront.

Kiten Dom. Rep.6 2006
Kiten Dom. Rep.5 2006

Bulabog-Kitebeach auf Boracay / Philippinen  2007. Eine sehr schöne Wohnlocation direkt an der Kitestation, einmal Umfallen und schon liegt man im Wasser. Allerdings zwecks  Onshore-Wind heikel zum Starten und Landen.  Diesmal hatte ich eine Kamera am Kite fixiert, Fotos mal aus einer anderen Perspektive.

Kitebeach Boracay
Kiten Boracay4 2007
Kiten Boracay3 2007
Kiten Boracay5 2007 Kiten Boracay6 2007